Bei Elvis-Show wurde nach der Pause gerockt

4. Mai 2005 Kommentare deaktiviert für Bei Elvis-Show wurde nach der Pause gerockt

Begeisternde Premiere

Nur am Anfang interessierte die rund 360 Gäste im gut gefüllten Stadttheater die Frage, ob das, was die Steinhuder „creativ media solution“ mit ihrem Rückblick auf den großen Elvis Presley auf die Beine stellte, ein Musical, ein Konzert oder aber eine Show war? Sie erlebten letzlich alle drei Dinge zusammengeballt in einem knallhart-rhythmischen Rausch mit Hits des Kings of Rock´n Roll, welche die Welt, damals wie heute, in Schwingungen versetzt. Während Meik Massari, im Übrigen ein richtiger Luther, zusammen mit der Band „The Shakers“ ähnlich wie einst Elvis mit seiner ersten Band „Jordanaise“ die Anfänge des Rock´n Roll Revue passieren ließ, so zum Beispiel mit dem legendären „Thats All Right Mama“, führte Moderator Roland Wirzbinna zusammen mit seinem Co-Moderator „Freddy“ witzig, spritzig, mit vielen Gags und nie langweilig durch das Programm und damit durch das bewegte Leben des unvergessenen Gitarristen, Sänger und Schauspieler Elvis Presley.
Meik Massari nahm die Besucherinnen und Besucher, die es immer wieder „aus den Sesseln riss“, in immer wieder neuen und originalgetreuen Elvis-Kostümen mit auf eine rockende Zeitreise in die Welt des Rock´n Roll-Königs, während ein Beamer im Hintergrund dessen einzelne Lebensstationen noch einmal lebendig werden ließ. Da machte es gar nichts, dass eine Hosennaht der schicken Lederkombi inmitten des großen Trubels auf der Bühne genau an „peinlicher“ Stelle im Schritt den „Zusammenhalt“ versagte. Glänzend und professionell wie Meik Massari die Situation meisterte: Er forderte kurzerhand das Publikum auf, nur noch auf en Adler zu achten, der seine Hose auf Gürtelhöhe zusammenhielt. Die Lacher, vor allem die Lacherinnen, hatte damit im Handumdrehen auf seiner Seite.
Auch ansonsten war jede Menge los auf der Bühne. Hit für Hit brachten „Meik and the Shakers“ das Publikum zum Rasen, das das alles nach der Pause nur noch stehend rockend „ertragen“ konnte.
„Jailhouse Rock“, „Blues Suede Shoes“, „My Baby Left Me“, „Hound Dog“, „Love Me Tender“, Return To Sender“ waren nur einige der Superhits, mit den „Meik and the Shakers“ bewiesen, dass sie super in der Lage sind, den altbekannten Sound mit neuem Leben zu erfüllen.
Für uns stand am Ende jedenfalls fest: Es war kein Musical und es war auch kein Konzert, sondern eine absolut gelungene Super-Elvis-Show, die jeden Vergleich standhält. Sie darf nach ihrer Premiere jetzt nicht in irgendeiner Schublade verschwinden!
Dem Publikum jedenfalls wurde für elf Euro Eintritt fantastisch viel geboten. Kein Wunder, dass bei ihm beim Spendensammeln für den Wunstorfer Tagestreff so mancher Euro ganz schön locker saß!

Wunstorfer Stadtanzeiger, 05.05.2005

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